Category Archives: Poems

Ein kleines bisschen Freiheit

Mein erstes Buch im Self Publishing Format ist online und es ist ein Gedichtband mit Gedichten ├╝ber Politik, Hacks und Liebe ­čÖé

Er ist unter Creative Common Lizenz verf├╝gbar, d.h. Du kannst es hier downloaden und weiter geben nur sei so nett und verlinke hier her.

Und wenn Du mich unterst├╝tzen m├Âchtest, w├Ąre es sch├Ân, wenn du die Kindle Version kaufen w├╝rdest.

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Unschwarz

Du siehst nur schwarz,
Wo gar keine Farbe ist.

F├╝hlst Dich zerrissen,
beschissen.

Und wenn Dich wer fragt:
“Was is’n?”
Nur Schulterzucken.

Du brauchst Dich nicht zu ducken.

Hab keine Angst vor Morgen,
Scheiss auf Terror-Sorgen.

Grippe ist gef├Ąhrlicher,
also so ‘nen IS-M├Âchtegern.

Scheiss auf Morgen,
dar├╝ber kannst Du Dich morgen sorgen.

Denn Dein Leben ist jetzt.
Und das ist das einzige Gesetz.

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Auf der Flucht und doch ein Fluch

Ich hab Angst und bin allein.
Allein unter vielen.
Ich w├Ąr viel lieber daheim.

Doch dort herrscht Terror und Krieg.
Krieg, ist niemands Sieg.

Die Zuflucht nach der Flucht,
ist auch nur ein Fluch.

Sie sagen ich bin Terror und Gewalt.
Diese Angst ist uralt.
Die Angst vor dem Fremden.

Soll ich so hier verenden?
Ich versteh nicht ihre Sprache oder Kultur.

Was ich will, ist Frieden nur.

Doch ein paar Einzelg├Ąnger,
sind Gewaltanh├Ąnger.

Was soll ich nur unternehmen?
Um ihnen die Angst vor mir zu nehmen?

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Ein Gedicht f├╝r Freiburg

Freiburg!
Du stehst f├╝r Freiheit,
Offenheit und Gl├╝ckseligkeit!

Hier l├Ąchelt und lacht jeder so viel,
dass es mir anfangs mi├čfiel.

Wurde ich ausgelacht,
anstatt bl├Âd angemacht?

Hatte ich was im Gesicht?
Ich verstand es nicht.

Noch nie war mir so viel Fr├Âhlichkeit wiederfahr’n.
Lasst das nicht fahr’n!

Freiburg!
Du bist die Stadt der Sonne.
In Dir zu leben ist eine Wonne.

Wir beginnen nochmal von vorne.

Gewalt bek├Ąmpft man mit Zusammenhalt.
Mach wahr, was hier schon immer galt:

Hier bin ich Mensch,
Hier komm ich heim.
Wir lassen niemand allein!

Lasst uns ein leuchtendes Vorbild sein!

(Ver├Âffentlicht in der Badischen Zeitung)

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Sinfonie der Harmonie

Gr├╝ne Wiesen,
die sich ├╝bers Land ergie├čen.

Warmer Wind,
in der Ferne lacht ein Kind.

Genussvolle Stille,
in gr├╝ner Idylle.

Es fl├╝stert ein Baum,
doch Du h├Ârst es kaum.

Deine Gedanken zerflie├čen,
sie spielen im Fluss,
lassen bunte Blumen sprie├čen,
und gute Laune im ├ťberdruss.

Sonnenschein
wie erf├╝llst du das Herz!

So soll es sein,
ohne Trauer, ohne Schmerz.

Sinfonie der Harmonie,
gespielt auf den Seiten des Lebens,
denn Frieden ist mehr,
als die Zeit zwischen zwei Kriegen.

Frieden ist es wert,
auf ihn zu bauen.

Du darfst ihm nicht misstrauen,
sonst verwelkt,
was ihn am Leben h├Ąlt.

Drum lasst uns leben,
wie wir es lieben.

Vollkommene Freiheit
ist wo Frieden gedeiht.

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Alter Staub

In “uns’rer” Demokratie
regiert das Volk nie.

Es gibt seine Stimme ab,
und ab und zu ein Kreuz.

Kreuzt Missmut doch mal seinen Weg
weckt das nur den Reflex:

“Man kann nichts machen”
wie k├Ânnt ich’s hassen
diesen Spruch immerzu zu h├Ârn.

H├Ârst lieber auf Politiker,
auf Prediger und Vorgesetzte
als auf Dein eig’nes Herz.

Schau Dir an Dein Parlament
es hat verpennt
den Anschluss an meine Generation.

Ich seh nur verstaubte Phrasen,
zerfurchte Falten,
eine Masse an Alten.

Ich seh nur geldgierige Geier,
und faule Eier,
Egoismus und ├ťberwachungswahn.

Unverst├Ąndnis und Unwissenheit
gepaart mit Ignoranz,
das braucht kein Schwanz.

Einer meinte mal,
man k├Ânne dort was bewegen.

Von wegen!
Bewegung in antiken Anstalten
verwirbelt nichts als alten Staub.

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Sternenstaub

Eine gl├╝hend rote Kugel,
Brennt lichterloh.

Schmelzt Wasserstoff zu Helium,
und macht uns alle froh.

Die Sonne.
Freund und Feind allen Lebens.

Spendet Energie,
und Lebensmut.

Spendet W├Ąrme,
und Lebensfreude.

Verbrennt die Erde, Ernte,
vernichtet Land.

Vernichtet Leben,
verlangt ihren Preis.

L├Ąsst Leben entstehen,
und erst m├Âglich werden.

Sie brennt und brennt.
Lodert Dein Leben lang.

Lern sie lieben und leben,
leben und wertsch├Ątzen.

Verachte und mi├čachte sie,
es interessiert sie nicht.

Denn sie wird explodieren!
…und Du kannst nichts dagegen tun.

Als Supanova.
Voll von Energie.

Zur├╝ck bleibt ein kleiner Zwerg.
Weiss.
Kaum der Erw├Ąhnung wert.

Doch bis es soweit ist,
ist’s noch lang nich so weit!

Sie speit Sternenstaub zu den Sternen.
Staub…
Unendlichkeit und Rotation.

Welch Bedeutung hat unser Leben?
Welch Bedeutung hast Du?

Der Staub wird neues Leben formen.
Formen voll von stellarer Natur.

Was wissen wir schon wer wir sind?
Aber…
Du hast Sternenstaub auf der Nase. ­čśë

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